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Nächster Auftritt

24. August 2009 im Kunstverein Bad Godesberg

Keith Jarrett, Spirits:

 

"Silence is the potential from which music can arise"

Demo-Musik



Aus: Development of Animus
Bonn - Montag, 6. September 2010
Vernissage: «Von fremden Ländern und Menschen» PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 10. Januar 2008

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Am 11. Januar 2008, 19.00 Uhr im Kunstverein Bonn/Bad Godesberg , Burgstr. 85
mit Werken von Karin Christof und Trutz Ludwig

5 Jahre hat Trutz Ludwig als Vorsitzender des Kunstvereins Bad Godesberg viele Ausstellungen eröffnet. Nun ist er einmal selbst an der Reihe. Sein Rückzug aus dieser Aufgabe war für ihn ein Neubeginn. Die gewonnene Zeit hat er für das eigene künstlerische Schaffen genutzt. Zusammen mit den Werken seiner Lebensgefährtin Karin Christof stellt er seine Aquarelle vor, die 2007 entstanden sind
.

Die Bilder sind inspiriert von gemeinsamen Reisen in ferne Länder und Landschaften der näheren Umgebung. Robert Schumann mit seinen „Kinderszenen“  lieferte den beiden auch musikalisch Aktiven das Motto der Ausstellung.

Er ist dem Aquarell „verfallen“ betont Trutz Ludwig, denn es ist die Technik, die direkte Authentizität erlaubt, das spontane Umsetzen von der Idee zum Bild. Man kann mit dem Zufall spielen. Details können sehr fein ausgemalt werden, lasierende, durchscheinende Flächen können abstrakt gestaltet sein. Das eigene Erleben ist wichtiger Bestandteil der Stimmungen, die Trutz Ludwig in starken Kontrasten wiedergeben will. Vom mediterranem Markt in gleißendem Licht, über die Godesberger Burgstraße an einem regnerischen Herbsttag bis zum nächtlichen Krakau bewegen sich die Motive. Auch seine Stillleben versteht er als Landschaften.

Er variiert zwischen dem Gegenständlichen und der Abstraktion. Das Verfremden lässt das Wiedererkennbare aus anderem Blick erscheinen.

Karin Christof schafft helle, farbenfrohe, meist großformatige Bilder. Sie wirken optimistisch und harmonisch. Die nebeneinander gesetzten Farbflecke fließen zu einem Farbteppich zusammen.

Das Spiel des Lichts ist ihre wesenlichste Komponente und wird mit einem leichten, fast schwebenden Pinselstrich betont.

Vom farblichen Klang nach der Art der Impressionisten spannt sie in ihren späteren Arbeiten den Bogen hin zur Abstraktion mit kräftigeren Ausdrucksmitteln:

Sie nutzt Komplementärfarben, die sich gegenseitig in ihrer Wirkung bestärken. Die jetzt größeren Flächen sind mit ausgeprägten Hell-Dunkel-Kontrasten angelegt.

Auch in diesen „kraftvolleren“ Bildern bleibt die impressionistische Leichtigkeit und Unbeschwertheit erhalten.

Die praktizierende Psychotherapeutin ist in ihrer beruflichen Tätigkeit von der lebensbejahenden, positiven Aussage beeinflusst und getragen.

Die Bedeutung des kreativen Prozesses, ob künstlerisch oder im Leben schlechthin wird offenbar.

Musikalisch wird die Vernissage begleitet vom Bonner Jazzpianisten Martin Behrsing , dessen Repertoire vom klassischen Barock über Free Jazz bis New Age reicht. Bekannt ist er auch als Sprecher des Erwerbslosen Forum Deutschland .

 
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